Ahlener Verein für Städtepartnerschaft feiert sein zehnjähriges Bestehen

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Am 22. März 2004 fand die Gründungsversammlung des Ahlener Vereins für Städtepartnerschaft mit 16 Gründungsmitgliedern statt.

Der Verein ist also nun schon zehn Jahre alt (und hat mittlerweile 49 Mitglieder). Grund genug, dies am Wochenende vom 28. bis 30. März mit den Freunden und Freundinnen aus den Partnerstädten zu feiern.

Nachdem die Gäste am Freitag angereist waren, stand bereits der erste interessante Programmpunkt an: Ein Führung durch das neue Ahlener Parkbad. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Ahlen GmbH, Hans-Jürgen Tröger sowie der Abteilungsleiter Bäderbetrieb, Thomas Schliewe gaben einen sehr lehrreichen und umfassenden Einblick in die Abläufe und die Technik des Parkbades. Besonders eindrucksvoll waren der zu einem Großteil neu gestaltete Saunabereich sowie die Außenanlagen mit ihrem beeindruckenden Lichtspiel.

Nach der knapp einstündigen Führung konnten sich alle Gäste noch an einem kleinen Imbiss erfreuen.

Am Samstagmittag erwartete die Gäste eine landläufig nicht jeder/jedem bekannte Sportart, das Boßeln. Über eine Strecke von etwa 2,5 km konnten sie sich im „Straßenkegeln“ beweisen, natürlich nicht ohne ein kleines Päuschen einzulegen, um sich mit Mettenden und „geistigen“ Getränken zu stärken.

Ab 17.00 Uhr folgte dann der Festakt im Scheunencafé des Restaurants Wibbelt.

Es begann mit dem Einmarsch des Grubenwehrvereins, die Kumpel gaben in voller Montur das Steigerlied zum Besten. Im Anschluss begrüßte die Erste Vorsitzende des Ahlener Partnerschaftsvereins, Barbara Buschkamp, alle Gäste aus den Partnerstädten, den Bürgermeister der Stadt Ahlen und die anwesenden Vereinsmitglieder. Nachdem die Erste Vorsitzende die Geschichte der Städtepartnerschaften Ahlens kurz wiedergegeben hatte, richtete Bürgermeister Ruhmöller, selbst Gründungsmitglied des Vereins, Grußworte an die Gäste, schilderte in Kürze die Anfänge des Vereins, hob die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements hervor und bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für ihren Einsatz. Anschließend skizzierte Peter Schneider kurz die bisherigen zehn Jahre des Vereins.

Nach einem reichhaltigen westfälischen Büfett sorgte eine kleine Gruppe der bekannten Happy Trumpets für tolle Stimmung, insbesondere auch im Duett mit den Kumpeln des Grubenwehrvereins.

Im Anschluss folgte ein plattdeutscher Vortrag von Lisa Koch, die im Kiepenkerl-Kostüm „Dat Pöggsken“ von Augustin Wibbelt vortrug. Auch die Kassenwartin des Vereins,  Eva Schneider, machte dabei als „Pöggsken“ (Fröschlein) eine sehr gute Figur.

Anschließend wurde dann die Tanzfläche erobert, unterbrochen nur durch eine kleine Tombola, bei der jeder Gast noch eine kleine Aufmerksamkeit gewonnen hat.